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(Neujahrs-)Vorsätze - Warum wir alleine oft nicht dranbleiben - und warum das kein Scheitern ist

Viele Menschen beginnen ein neues Jahr mit guten Vorsätzen. Mit Klarheit. Mit Motivation. Mit dem ehrlichen Wunsch, etwas zu verändern.

Und doch wird es oft recht schnell leise darum. Nicht, weil der Wunsch verschwunden wäre, sondern weil der Alltag zurückkommt und überlagert.

Was dann schnell entsteht, ist Selbstkritik:„Ich halte nicht durch.“ „Ich bin inkonsequent.“ „Andere schaffen das doch auch...“

Doch vielleicht liegt der Grund ganz woanders.


Der Mythos der Selbstdisziplin

Wir leben in einer Zeit, in der Selbstdisziplin als Stärke gilt. Hartes Durchhalten. Dranbleiben. Sich zusammenreissen; oft über die eigenen Grenzen hinaus.

Dabei übersehen wir etwas Wesentliches: Der Mensch ist kein isoliertes System.

Entwicklung geschieht selten im Alleingang. Sie geschieht im Kontakt. Im Spiegel. In Beziehung. Im Austausch.


Warum Klarheit allein oft nicht reicht

Viele Menschen wissen sehr genau, was sie wollen. Sie haben reflektiert. Nachgedacht. Abgewogen.

Und trotzdem kommen sie nicht ins Tun.

Das liegt selten an fehlender Motivation. Sondern oft an inneren Spannungen:

  • alte Muster

  • Zweifel

  • Loyalitäten

  • Unsicherheiten

  • ein Alltag, der wenig Raum lässt

Alleine bleiben diese Prozesse oft unbemerkt oder sie überfordern.


Begleitung ist kein Zeichen von Abhängigkeit

Wohlwollende Begleitung für gewünschte Veränderungen bedeutet nicht, dass jemand anderes entscheidet.

Sie bedeutet:

  • gesehen werden

  • eingeordnet werden

  • nicht alleine bleiben mit inneren Bewegungen

Ein tragender Raum ersetzt keine Eigenverantwortung. Er ermöglicht sie.


Pushen verändert nichts Getragen sein schon

Natürlich ist es wichtig, wie die Begleitung gelebt wird.

Druck erzeugt kurzfristige Bewegung. Doch nachhaltige Veränderung braucht etwas anderes:

  • Zeit

  • Präsenz

  • Ehrlichkeit

  • einen Rahmen, der hält, wenn es wackelt


Ausrichtung als gelebte Konsequenz

Echte Ausrichtung, auch zur Erreichung der eigenen Wünsche und Ziele, beginnt dort, wo Entscheidungen nicht nur gedacht, sondern im Alltag verankert werden.

Nicht durch Kontrolle. Nicht durch Push. Sondern durch Begleitung, die Klarheit schützt und Integration ermöglicht; und sich ausrichtet am jeweiligen Wesen des Menschen.



Einladung an dich

Vielleicht ist es kein Mangel an Willenskraft, der dich gerade aufhält.

Vielleicht fehlt einfach ein Raum, in dem du dich selbst wieder hören kannst.

Wenn du merkst, dass du an einem Punkt stehst, an dem innere Klarheit im Alltag wirksam werden soll, begleite ich Menschen genau dabei in meiner 12-wöchigen Begleitung Ausrichtung.


Den aktuellen Wochenkompass zur Orientierung hinsichtlich der aktuellen Zeitqualität findest du ebenfalls hier auf der Website - im Blog.


Herzliche Grüsse

Sandra

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