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Orientierung halten, wenn im Aussen viel an uns zieht

Es gibt Zeiten, in denen das Aussen besonders laut wird. Impulse, Meinungen, Erwartungen, Möglichkeiten - alles scheint gleichzeitig an uns zu ziehen.


In solchen Phasen glauben viele Menschen, ihre Orientierung verloren zu haben. Doch oft ist sie nicht verschwunden. Sie ist nur überlagert.


Je mehr wir uns im Aussen bewegen, desto leiser wird manchmal die eigene innere Stimme. Nicht, weil sie schwächer ist. Sondern weil sie weniger Raum bekommt.


Orientierung ist kein Zustand, den man einmal erreicht. Sie ist ein fortlaufender Prozess. Ein stetes inneres Nachjustieren. Ein immer wieder Zurückkommen zu sich selbst.


Entscheidungsmüdigkeit ist dabei kein Zeichen von Schwäche. Sie entsteht, wenn das innere Bezugssystem fehlt, an dem wir uns ausrichten können.


Was in solchen Momenten hilft, ist selten eine weitere Information. Es ist ein Raum, der nicht zieht. Ein Gegenüber, das nicht lenkt. Ein Ort, an dem Gedanken sortiert werden dürfen.

Orientierung entsteht nicht durch Druck. Sie entsteht durch Präsenz. Und manchmal durch wohlwollenden und gesunden Austausch mit Anderen.


Gerade wenn im Aussen viel zieht, wird das Eigene wieder spürbar, wenn es gesehen, gehört, gespürt werden darf.


Orientierung entsteht dort, wo wir uns selbst wieder zuhören.


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